und warum das noch lange nicht reicht Abschnitte aus den schon gedruckten Band 1 & 2 des Buchprojektes werden gelesen und zusammengefasst. Es bleibt viel Raum fürs diskutieren. Es wird angerissen, dass Geld und Eigentum nicht schon immer waren, sondern Ausdruck patriarchaler Herrschaftskultur ist. Es folgt eine Kritik des Bestehenden nicht nur unter anarcho*-kommunistischen, anarcha*-feministischen und öko-anarchistischen Blickwinkeln. Außerdem wollen wir euch den Entwurf unseres Praxis Projekts Judi & Pjotre vorstellen und dieses bewerben.
Samstag 17.07.21 / Altes Sportamt
16:00 Uhr veganes Cafe
17:00 Uhr Lesung zur Befreiung vom Geld und Eigentum & Diskussion
– !!!!! –Die Teilnehmer_innenzahl ist begrenzt. Anmeldung ab dem 01.07. siehe mail-Adresse auf dem Flyer. Auslosung der „Tickets“ ist am 09.07. Die Teilnehmer_innen werden per mail informiert. Zutritt zur Veranstaltung nur mit aktuellem negativen Covid-19 Test.– !!!!! –
Die Betriebskosten deiner Wohnung steigen mal wieder: Für einen Winterräumdienst, den es nicht gibt und eine*n Hausmeister, der nicht kommt. Das Jobcenter versäumt monatelang, die Miete zu bezahlen und die Kündigung flattert in’s Haus. Dein Privatvermieter lässt deine Wohnung verfallen, aber plötzlich steht er vor der Tür, latscht uneingeladen durch dein Zimmer und benimmt sich so, als seist du ihm deine Dankbarkeit schuldig. Fast jede*r Mieter*in macht solche oder ähnliche Erfahrungen.
Vielen Menschen ist schnell klar, dass zumindest beim Wohnen die Ausrichtung auf Profitinteressen keine gute Idee ist. Deshalb scheint der Kampf um’s Wohnen ein Feld zu sein, in dem sich Lohnarbeitende und Prekarisierte über sonstige Unterschiede hinweg zusammenfinden könnten, um den Kampf gegen das Eigentum aufzunehmen. In Berlin hat es die Forderung nach Enteignung sogar in den Mainstream geschafft. Aber ist das schon revolutionär? Gegen wen oder was kämpft überhaupt, wer den Kampf um’s Wohnen aufnimmt? Wie muss der antikapitalistische Kampf um’s Wohnen organisiert sein? Was sind die lokalen – und historischen – Bedingungen in Bremen?
Das wollen wir mit euch zusammen untersuchen, diskutieren und nach Antworten suchen – im Handgemenge und in dieser kleinen Veranstaltungsreihe.
Workshop: Lokal und radikal um’s Wohnen kämpfen
Der Workshop findet am 11.07. von 15 – 19 Uhr im Alten Sportamt statt.
Wir gehen gemeinsam der Frage nach, was soziale Kämpfe sind und warum die radikale Linke sie aufnehmen sollte. Dies nicht nur abstrakt, sondern ganz konkret am Beispiel Wohnen: Wir zeigen Beispiele für Kampfformen auf, fragen nach dem Stand der Kämpfe in Bremen und nach ihren Bedingungen. Vier Stunden mit Aufrufen zur Einmischung, fiesen Vermieter-Tricks, kleiner Stadtkunde über die bremische Mietlandschaft und Geschichten aus dem Mieter*innen-Widerstand.
Aufgrund von Corona ist die Veranstaltung auf 20 Personen begrenzt. Deshalb meldet euch bitte unter kontakt@basisgruppe-antifa.org an. Für den Fall, dass Abstände nicht gewahrt bleiben können, bringt lieber eine Maske mit.